Gartenbau zwischen Produktion und Dienstleistung

Gartenbauliche Produktion ist auf dem Rückzug, bieten gärtnerische Dienstleistungen eine Zukunftsperspektive?

  • Garten- und Landschaftsbau
  • Friedhofsgärtnerei
  • Gartenbaumschulen
  • Blumeneinzelhandel und Floristik

Das sind die Betriebsformen, die sich aus dem Gartenbau heraus entwickelt haben und die seit jeher der Dienstleistung gewidmet sind. Betriebs- und absatzwirtschaftlich gesehen ist das etwas ganz anderes als ein gärtnerischer Produktionsbetrieb. Besonders unübersichtlich wird es, wenn sich Produktion, Handel und Dienstleistung in einem Unternehmen vereinen. Auch ein Mehrspartenbetrieb sollte aber professionell kalkulieren und seine Kosten in den Teilbereichen kennen.

 

Gartenbauliche Mehrspartenbetriebe

Schätzungsweise ein Drittel der Gartenbaubetriebe mit eigener Produktion sind inzwischen Mehrspartenbetriebe, d.h. sie betreiben zusätzlich Handel oder bieten produktbegleitende Dienstleistungen an. 

Oder aber sie sind bereits auf dem Weg nach einer grundsätzlichen, strategischen Neuorientierung. Wichtig ist dabei, sich frühzeitig die

  • betriebswirtschaftlichen,
  • absatzwirtschaftlichen und
  • vertragsrechtlichen

Bedingungen auf den neuen Märkten einzustellen.

Mit der Plankostenrechnung OTB-PK ist es möglich, auch so heterogen aufgebaute Unternehmen wie einen gärtnerischen Mischbetrieb methodisch sauber zu analysieren und kostenmäßig zu planen.

Mehrspartenbetriebe: Profitcenter-Rechnung für unterschiedlich kalkulierende Leistungsbereiche

Der Modellbetrieb Glück veranschaulicht, wie 5 verschiedene Arbeitsbereiche mit unterschiedlichen Umlageverfahren für die Gemeinkosten erfasst und verarbeitet werden können.


Zu kompliziert?

Die kleine, lokal oder regional tätige Gärtnerei mit ihren vielfältigen Aktivitäten bieten kein attraktives Betätigungsfeld für Forschung, Lehre und Unternehmensberatung. Dementsprechend hat es der gärtnerische Mischbetrieb auch nicht leicht, Anleitung zu einer besseren, betriebswirtschaftlichen Fundierung seiner Arbeit zu erhalten.

 

Einen Versuch, auf das Problem aufmerksam zu machen und Lösungen anzubieten, stellt mein Vortrag beim 1. Symposium für Ökonomie im Gartenbau des WeGa Kompetenznetzes von 2013 in Göttingen dar.

 

Der Vortrag kann hier als Whitepaper abgerufen werden.